Häufig gestellte Fragen

California Raisins werden aus „Natural Seedless-Trauben“ gewonnen. Die Früchte trocknen naturbelassen ca. drei Wochen auf Papierstreifen zwischen den Weinstöcken. Durch die extreme Hitze der kalifonischen Sonne karamellisiert der natürliche Zucker in den Trauben, wodurch sie ihre charakteristische Farbe und ihren unvergleichlichen Geschmack erhalten.

Sultaninen werden aus der kernlosen Sultana Traube hergestellt und unterscheiden sich meist in der Herstellung von den California Raisins. Die türkischen Trauben beispielsweise werden in Pottasche getaucht, wodurch die Haut weich wird und sich die Trocknungszeit auf ungefähr eine Woche reduziert. Die Sultaninen sind dadurch viel heller, haben eher einen honigfarbenen/goldigen Farbton und sind im Geschmack sehr süß. 

Korinthen stammen von der kernlosen Rebsorte „Korinthiaki“ (schwarze Korinthe) und sind im Vergleich zu den Rosinen und Sultaninen sehr viel kleiner. Zudem sind sie kräftiger im Geschmack und vom Farbton schwarzbraun. Die Trockenfrüchte wurden nach der griechischen Stadt Korinth benannt.

Bei der Herstellung von Rosinen büßen die Trauben während der Trocknungsphase sehr viel an Gewicht ein. Um 1 Kilogramm Rosinen herzustellen, werden ca. 4 bis 5 Kilogramm Weintrauben benötigt.

Rosinen sind in luftdicht verschlossenen Gefäßen bis zu 12 Monate haltbar. Zu große Trockenheit mögen sie hingegen nicht. Ist es ihnen zu trocken, verlieren sie an Feuchtigkeit und werden hart. Um das zu verhindern, kann man Rosinen auch problemlos einfrieren und bei Zimmertemperatur wieder auftauen lassen.

Rosinen sind bei der Herstellung von Backwaren eine sehr beliebte Zutat und werden beispielsweise für Rosinenbrötchen, Käsekuchen oder Stollen verwendet. Die getrockneten Trauben sind speziell im Ofen eine echte Hilfe. Schließlich sind sie von Natur aus süß und eignen sich daher als gesunder und natürlicher Zuckerersatz. Einfach beim Backen weniger raffinierten Zucker verwenden und auf Rosinen zurückgreifen. Außerdem verleihen sie dem Teig Saftigkeit, besonders wenn sie vorher püriert werden.

Ja! Das Trockenobst ist nicht nur gesund, sondern kann auch als basenbildenes Lebensmittel bei einer basenreichen Ernährung unter anderem dabei helfen, den Säure-Basen-Haushalt wieder auszugleichen, wenn dieser zum Beispiel durch zu viel Kaffee oder Fertigprodukte in Schieflage geraten sein sollte. Insbesondere der in Rosinen enthaltene Fruchtzucker ist im Vergleich zum Industriezucker hierbei besonders wertvoll. Er wird sehr schnell vom Körper aufgenommen und sofort in Energie umgesetzt, ohne dass dabei der Blutzuckerspiegel schlagartig ansteigt.

Rosinen beinhalten als eine der wenigen Obstsorten kein Vitamin C. Bei der Herstellung verliert die Frucht während des Trocknungsprozesses den hitzeempfindlichen Nährstoff. Dafür ist das Trockenobst aber reich an Vitamin A und B.

Trotz ihrer natürlichen Süße können Rosinen sogar dabei helfen, Karies zu bekämpfen, wie die Studie „Raisins and dental Caries Education Material“ aus 2012 zeigt (Verlinkung zu den Studien). California Raisins weisen phytochemische Komponenten auf und beim Kauen der Rosinen werden natürliche Wirkstoffe wie Antioxidantien freigesetzt. Diese können das Wachstum schädlicher Bakterien – eine Ursache für Zahnfleischerkrankungen und Karies - im Mundraum verringern.

Wer gerne Rosinen isst und deren positiven Eigenschaften schätzt, braucht keine Angst vor möglichen Konsequenzen auf der Waage zu haben. Wie immer macht es die Menge: Rosinen sind eine gesunde Alternative zu handelsüblichen Süßigkeiten wie Gummibärchen und Vollmilchschokolade. So schlägt eine Handvoll Rosinen (etwa 25 g) nur mit 70 Kalorien zu Buche. Eine ganze Tüte (meist 200 g) sollte man dennoch nicht auf einmal verzehren.

Wenn die prickelnde Kohlensäure aus dem Sektglas oder der Flasche verschwunden ist, sind Rosinen die Lösung: Der natürliche Zuckergehalt der Trockenfrüchte lässt im schal gewordenen Prosecco oder Sekt im Nu wieder neue Kohlensäure entstehen. Bereits wenige Rosinen im Glas erzielen die gewünschte Wirkung.

California Raisins sind immer ungeschwefelt und werden auf natürliche Weise getrocknet. Die Trauben trocknen ca. drei Wochen auf Papierstreifen zwischen den Weinstöcken. Durch die extreme Hitze der kalifornischen Sonne sinkt der Feuchtigkeitsgehalt auf unter 16 Prozent und es findet die Maillard-Reaktion (Bräunungseffekt durch Erhitzung) in der Traube statt. Dadurch erhalten die California Raisins ihre charakteristische Farbe und ihren unvergleichlichen Geschmack.

Rosinen können unter Umständen einen weißen Belag haben. Dieser ist keineswegs Schimmel und für die Gesundheit ungefährlich. Rosinen haben einen sehr hohen Fruchtzuckergehalt und der weiße Belag ist eine Auszuckerung der Frucht. Dies deutet nicht auf eine Minderung der Qualität hin.